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Falk R 350 Navi-Test

Das Falk R 350 setzt im Navi-Test weiterhin auf das kompakte 3,5-Zoll-Format. Bei Falk setzt man auf Beständigkeit. Sollen sich doch die anderen ihre Köpfe über fetzige Menü-Layouts, Icons und dergleichen den Kopf zerbrechen. Nicht bei dem neuen Falk R 350 mit 3,5-Zoll Display. Hier sieht alles aus wie immer. Ein schlichtes, fast schon biederes Menü-Layout, gepaart mit einem grauen Hintergrund, erwartet den Nutzer nach einer nicht ganz rekordverdächtigen Boot- Zeit von einer Minute. Fast schon drängt sich die ketzerische Frage auf. Ist das Falk R 350 überhaupt ein neues Navi?

Sicht ist Trumpf

Ja das ist es, die anfängliche Zweifel verfliegen schnell bei der ersten Ausfahrt mit Falks neuer Kompaktklasse. Nach dem ersten Tunnel und einigen Kreisverkehren wird klar. Die Entwickler haben zwar an den Menüs wenig geändert, dafür aber fleißig an der Kartenansicht geschraubt. Mit Erfolg, wie man selbst herausfinden kann. Fährt man mit dem Falk R 350 in einen Tunnel, poppt ähnlich wie bei Navigon eine spezielle Tunnelansicht auf, die dem Fahrer die verbleibende Länge der Betonröhre verrät.

Ebenso praktisch ist die detaillierte Anzeige von Kreisverkehren. In Kombination mit der gut ablesbaren Fahrspuranzeige, der detaillierten Darstellung von Autobahnkreuzen und den obligatorischen Signposts ergibt sich ein stimmiges Licht- und Sichtpaket.

Auch die Kartendarstellung selbst überzeugt in weiten teilen. Nur die Sichtweite dürfte ein wenig höher sein, denn die Landschaft inklusive Straße verschwindet nach ein paar Kilometern voraus hinter einem ominösen Dunstschleier. Auf Schnörkeleien wie 3-D-Gebäude oder bis auf den kleinsten Bauernhof nach modellierte Landschaften verzichtet Falk. Dafür gibt es eine sehr kontrastreiche und gut erkennbare Karte. Dies gilt auch oder vor allem für die Nachtansicht. Abbiegungen werden zusätzlich mit einem Pfeil untermalt was die Orientierung deutlich erleichtert

Souverän ans Ziel mit Falk R 350

Neben der guten Ablesbarkeit der Karte punktet das Falk R 350 im Navi-Test mit effektivem Routing. Außerorts wie in der Stadt leistete sich das mobile Navi kaum Schwächen. Lediglich im Tunnel verhaspelte es sich und versuchte den Tester über die darüber liegende Straße zu lotsen. Ein Fehler, der auch bei der Konkurrenz gelegentlich auftritt.

Auf Live-Dienste à la HD Traffic verzichtete man bei Falk R 350, stattdessen warnt der im Ladekabel integrierte TMC-Empfänger vor Staus.

Falk Echt-Sicht