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Falk IBEX 40 im Navi Test

Das Outdoor-Navi Falk IBEX 40 zeichnet sich im Navi Test vor allem durch seine innovativen Routenplanungsfunktionen aus, welche aus dem Bereich der Auto-Navigation auch auf Outdoor-Aktivitäten im Gelände übertragen wurden. Neben Sprachansagen, einer dynamischen Routenführung und Routenanzeige auf dem Display, umfasst der Funktionsumfang unter anderem auch Informationen des Kompass Verlags zu mehr als 400.000 POIs, wie Aussichtspunkten, Sehenswürdigkeiten, und vieles mehr entlang der Routen. Nach Angaben des Herstellers kann innerhalb der Vektorkarte Deutschland auf ein Netz von Rad-, Wander-, Feld- und Forstwegen von insgesamt zwei Millionen Kilometern zugegriffen werden. Da das Falk Ibex 40 Outdoor- Navi ursprünglich für das Fahrrad entwickelt wurde, erhalten Outdoor-Sportler außerdem Informationen zu rund 5.000 Bett & Bike-Betrieben des ADFC.

Das Outdoor-Navi Falk Ibex 30 in einem umfangreichen Navi Test unter die Lupe genommen. Im Unterschied zum getesteten Falk Ibex 30, verfügt das Falk Ibex 40 zur Routenplanung am PC zusätzlich über die MagicMaps Tour Explorer Software mit topografischen Karten im Maßstab 1:25.000. Diese soll es Outdoor-Fans ermöglichen, individuelle Ausflüge und Mehrtages-Touren im Vorfeld Adressgenau vorzubereiten und auf das Falk Ibex 40 zu übertragen.

Falk IBEX 40 Display, Kartenmaterial...

Der Falk IBEX 40 lässt sich intuitiv bedienen und macht umständliches Einlesen in die GPS Navigation überflüssig. Klare Sprachansagen und eindeutige Darstellungen auf dem Display stets den richtigen Weg zum Ziel, das steckt im Falk IBEX 40 . Dank routingfähiger Karten erfolgt die Zielführung nun auch auf Rad-, Feld-, Wald- und Wanderwegen.

Der Falk IBEX 40 Outdoor kommt mit hochwertigen vorinstallierten topographischen Vektorkarten in bewährter Falk-Qualität in den Handel. Es umfasst die in der Falk IBEX 40 Deutschland Edition enthaltene Outdoor- Karte über 200.000 Kilometer Radwege, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) erfasst wurden. Zudem steuert der ADFC Informationen zu rund 5.000 Bett & Bike-Betrieben im Bundesgebiet bei. Vom KOMPASS Verlag stammen Informationen zu über 400.000 Aussichtspunkten, Naturdenkmälern und anderen interessanten Zielen.

Das Falk IBEX 40 ist der perfekte Begleiter für Genuss-Fahrradfahrer. So trotzt das robuste wasserdichte Gehäuse dank IPX7-Zertifikat Wind und Wetter, während das transflektive Display selbst bei starker Sonneneinstrahlung stets gut lesbar ist. Die umlaufende Gummierung sorgt für guten Grip und schützt das Navi im Falle eines Sturzes vor Beschädigungen. Einsteiger in die Outdoor-Navigation wissen die intuitive Bedienung zu schätzen und wenig trainierte Radfahrer finden mit dem IBEX 40 stets die passende Route für ihren Leistungsstand. So lassen sich beispielsweise steile Anstiege ausschließen und mehrere Alternativrouten können mittels der Höhenprofile zuverlässig bewertet werden.

 

Falk IBEX 40 Test: Zieleingabe

Um die Routing- Funktion zu testen, wurde ein Zielpunkt eingegeben. Das Ziel kann über eine Adresse oder Antippen der gewünschten Stelle in der Karte festgelegt werden. Für den Weg zum nächsten Stopp gibt es auch Sonderziele (POIs). Vor der Berechnung wird man noch nach diversen Kriterien gefragt, die Routenberechnung erfüllen soll. So kann man zum Beispiel wählen, ob es die sportlich einfachste oder anspruchsvollste Strecke sein soll. Nach einer kurzen Berechnung kann es losgehen.

Beim ersten Mal schreckt man schon etwas zusammen, wenn man mitten im Wald plötzlich eine Frauenstimme "Nach 300 Metern rechts abbiegen" sagen hört. Aber daran hat man sich schnell gewöhnt oder man schaltet den Falk IBEX 40 einfach stumm. Wer die 3D-Ansicht aus der Autonavigation kennt und liebt, wird damit im Gelände eher nicht so leicht zurecht kommen. Aber mit der 2D-Ansicht klappt es einwandfrei. Etwas enttäuschend ist man von der Routing-Funktion. Das Ziel hatten im Navi Test an den Wendepunkt unserer Abendrunde gelegt und bereits der erste Abzweig machte einen stutzig.

Als man dann aber vor einem Weidezaun stand, an dem es definitiv nicht vorbeigeht, heißt es umdrehen. Auch der zweite Anlauf verläuft etwas verständnislos, führt aber am Ende ans Ziel. Im Display wurde während des Navi Tests zusätzlich zur Karte die Entfernung und Zeitdauer bis zum Ziel eingeblendet. Das kann natürlich sowohl motivieren, als auch demotivieren, lässt sich aber ganz leicht ausblenden. Wer will, kann sich auch am unteren Rand des Displays das Höhenprofil sich anzeigen lassen. So weiß man immer, was noch an Anstiegen vor einem liegt. Die Bedienung über das Display funktioniert während des Tests problemlos. Mit wenigen Fingertipps gelangt man zu Statistiken oder kann die Ansicht umstellen.

Wie bei allen GPS-Navis sollte auch beim IBEX die Beleuchtung nicht zu hell eingestellt werden, da sonst der Akku zu schnell entleert wird. Für Tracks aus dem Tourenportal kann man per USB-Kabel ganz einfach an den Falk IBEX 40 Outdoor übertragen und anschließend ohne Umwege abfahren. Zwar gibt es dann keine Richtungsanweisungen aus dem Lautsprecher, aber wer sich einigermaßen auf Kartenmaterial zurechtfindet, kommt sicher ans Ziel.

Fazit zum Falk IBEX 40 Outdoor: Jedes mobile Navi ist nur so gut, wie sein Kartenmaterial. Und solange es keine Fahrrad gerechte Einordnung von Wald-, Feld- und Wiesenwegen gibt, wird auch die Fahrrad-Navigation nicht immer zielführend sein.
Falk Echt-Sicht