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Falk Flex 400 betritt den Ring im Navi Test

Das Navi Falk Flex 400 betritt den Ring mit einer überarbeiteten Navigationssoftware. Reicht das, um gegen die starke Konkurrenz zu bestehen?

 

Falk Flex 400 Navitest: Ausstattung...

Falk hat seinen Menüs ein neues Aussehen verpasst. Denn im Vergleich zur Konkurrenz wirkten die Falk Navis zuletzt ein bisschen "altbacken und grau". Doch damit ist jetzt Schluss. Die neuen Menüs wirken ansprechend, gefallen mit Übersichtlichkeit und reagieren deutlich flotter auf Eingaben.

Bedient wird das Navi über einen 4,3 Zoll großen Touchscreen. Das Kartenmaterial umfasst die wichtigsten Länder Zentraleuropas.

Optisch gesehen wurde das Flex 400 mit einigen zahlreichen praktischen Neuerungen an Bord herausgebracht. So bietet das Falk FLEX 400 u.a. eine realitätsgetreue Ansicht von Autobahnkreuzen und Kreisverkehren und Falks Fußgängernavigation Stadt Aktiv. Sogar den öffentlichen Nahverkehr wurde mit in die Navigation einbezogen.

Falk Flex 400 Test: Bedienung...

Will man bei aktiver Zielführung im Falk Flex 400 das Ziel spontan ändern oder die Route abbrechen, muss man lediglich die Zurück-Taste am linken unteren Bildschirmrand drücken. Ebenso praktisch ist die Verkehrsleiste am rechten Bildschirmrand.

Eine permanent einblendbare Leiste am rechten Bildschirmrand versorgt den Fahrer mit zusätzlichen Informationen, darunter etwa Verkehrsbehinderungen, Baustellen oder Umleitungen. Zuletzt sprechen die Sprachausgabe und die sehr präzise Streckenführung für das Gerät. Deutliche, laute und vor allem rechtzeitige Ansagen inklusive Straßennamen sorgen dafür, dass der Fahrer nicht permanent mit den Augen auf dem Display kleben muss - was als Nebeneffekt auch die Fahrsicherheit erhöht.

Leider war Falk beim Renovieren seiner Software nicht überall konsequent. So blieb die Kartenansicht nahezu unberührt. Wirklich neu ist nur die Tunnelansicht, die den Fahrer ähnlich wie bei Navigon und Becker über die verbleibende Tunnellänge informiert. Ansonsten herrscht ein klassisches Ambiente. Die etwas karge Karte zeigt sich kontrastreich, es mangelt jedoch an Weitsicht, da die Strecke am Horizont stark abgesoftet wird. Auch sind die Beschriftungen von POIs und Straßennamen nicht der Weisheit letzter Schluss, da sie nicht transparent in die Karte eingebettet wurden und gelegentlich die Sicht blockieren.

Ein kleiner Makel der bisherigen Navi-Produkte der Firma Falk waren die recht unübersichtlichen Menüs. Das hat sich jetzt jedoch glücklicherweise geändert. Die neu gestalteten Übersichten wirken aufgeräumt, modern und sehr reaktionsfreudig. Auf Eingaben wird sofort reagiert. Die Straßenkarten des Falk Flex 400 präsentieren sich ebenso wie bei allen Navigationsgeräten des Herstellers zweckmäßig und übersichtlich, auf überflüssige Extras wird verzichtet. Ein sehr heller Bildschirm und deutliche Kontraste ermöglichen das Erkennen des Displays auch bei Nacht oder direkter Sonneneinstrahlung.

Wenn man von den kleinen Schwächen absieht lotste das Falk Flex 400 souverän ans Ziel. Falk Flex bekam es auch fertig wieder einmal durch eine Tempo 30er Zone zu fahren. Als positiv zu erwähnen wären die deutlichen und rechtzeitigen Sprachansagen inklusive Straßennamen. Für Reisende bietet das Falk Flex 400 noch einen Marco Polo Reiseführer mit an.