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Falk F 12 Navi Test

Das Falk F 12 mit Sprachsteuerung, Reiseführer und einer sauberen Navigation. Das neue Falk Flaggschiff F12 ist das beste Falk-Navi aller Zeiten.

Ein zurückhaltendes, aber schickes schwarzes Gewand umhüllt das kompakte Falk F 12. Doch das Äußere täuscht. Das größte Falk ist vollgepackt mit Komfort. Doch dazu später, beginnen wir zunächst mit den Brot- und Butter-Funktionen. Die Benutzerführung des Falk F 12 ist logisch und selbsterklärend, sämtliche Menüs wie Einstellungen, Zieleingabe und das Hauptmenü lassen sich über den Startbildschirm zügig erreichen.

Die Zieleingabe erfolgt entweder klassisch über Ort, Straße und Hausnummer oder über die Abfrage zusätzlicher Routenoptionen. Hier fragt das Navi verschiedene Faktoren wie Fahrzeug, Routenart und zu meidende Strecken ab.


Falk F 12 mit Sprachsteuerung

Aber bei Falk geht es auch ohne Tipperei. Dank der Sprachsteuerung kann man sich im Autositz zurücklehnen und dem System das nächste Ziel diktieren. Im Navi Test funktionierte dies sehr gut, nicht zuletzt dank der einfachen und selbsterklärenden Bedienung. Sämtliche Elemente auf dem Bildschirm können per Sprachbefehl ausgewählt werden. Die richtige Bezeichnung steht erfreulicherweise unter dem jeweiligen Icon. Nach jeder Ansage bekommt man eine Liste mit Orten und Straßen angezeigt, auf die der Sprachbefehl zutreffen könnte. Anders als beim Navigon 8310 ist man so jederzeit sicher, dass die Eingabe auch stimmt.

Der Nachteil ist, dass die Eingabe länger dauert, im Navi Test vergingen fast anderthalb Minuten, bis die Navigation endlich startete. Zum Vergleich. Die manuelle Eingabe dauerte gerade einmal 40 Sekunden. Da muss jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist. Bei der Nutzung der Bluetooth-Freisprecheinrichtung ergab die Sprachsteuerung auf alle Fälle Sinn. Nummern ließen sich einfach ansagen und anrufen.

Lernfähige Navigation im Falk F 12

Lernfähig ist das Falk F 12 ebenfalls. Das Patent heißt bei Falk "Schlaue Route". Das System berücksichtigt die gefahrene Geschwindigkeit der letzten 1000 Kilometer und sendet die anonymisierten Werte an einem Falk Server, sobald das Navi mit einem PC verbunden wird. Gleichzeitig werden die korrigierten Tempowerte anderer Falk-Nutzer auf das Navi geladen.


Das Ganze wird zusätzlich mit Erhebungszeiten und Wochentagen verknüpft. Man fährt also je nach Tageszeit immer auf einer Route, die ein schnelles Ankommen verspricht.
Zudem erhöht der Stauwarner TMC-Pro die Chance, nicht im stehenden Verkehr Zeit zu verlieren. Die Stauinfos werden via Text-to-Speech angesagt, der TMC-Status lässt sich jederzeit auf der Karte ablesen. Lediglich die Darstellung der Blechlawinen fällt etwas mager aus. Ein kleiner Pfeil mit Warnschild deutet den Stau an. Die Länge ist so nur schwer zu erkennen.

Das Falk F 12 navigierte zuverlässig und leitete uns nur einmal durch eine Tempo 30 Zone. Erfreulich auch das Timing und die Verständlichkeit der Sprachansagen. So findet man auch ohne Blick auf die Karte ans Ziel. Letztere gefällt im Übrigen durch eine übersichtliche 3-D-Darstellung, vor allem die Nachtansicht ist leicht ablesbar.

Fazit: Das Falk F 12 ist ein echtes Navi-Flaggschiff, und das nicht zuletzt wegen seiner Goodies. Da wäre etwa der umfangreiche Reiseführer, der viele interessante Reiseziele und Informationen bereithält.

 

 

 

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