Falk F12 3rd Edition Navi Test
Das Falk F12 3rd Edition löst das Falk F12 ab und bringt neue Karten sowie die aktuelle Navigationssoftware Falk Navigator 10 mit. neben Detailverbesserungen bietet dieses auch "StadtAktiv" eine weitere Zu-Fuß-Navigation inklusive Berücksichtigung des öffentlichen Nahverkehrs. Grundsätzlich liefert der Hersteller nur noch passive Autohalterungen mit. Wenn man das Navi mitnehmen will, wenn man das Fahrzeug verlässt, muss man also jedesmal das Stromkabel
und die TMC-Wurfantenne abstecken.
Die Benutzerführung das Falk F12 3rd Edition ist logisch und selbsterklärend. Sämtliche Menüs wie Einstellungen, Zieleingabe und Das Falk F12 3rd Edition ist mit der aktuellsten Version 10 des Falk Navigators ausgerüstet. Auf den ersten Blick hat sich auch nicht viel geändert. Die blau-graue Benutzeroberfläche macht einen gediegenen Eindruck, tendiert aber vielleicht ein wenig eintönig. Das Hauptmenü lassen sich über den Startbildschirm zügig erreichen.
Die Zieleingabe klappt klassisch über Ort, Straße und Hausnummer. es geht aber auch ohne Tipperei. Bemerkenswert ist, dass der Anwender am Falk- Navi selbst die Anordnung der einzelnen Schaltflächen in den Menüs frei konfigurieren kann. Dank Sprachsteuerung können Ziele den Falk F12 auch diktiert werden. Das funktioniert sehr gut, nicht zuletzt wegen der einfachen und selbsterklärenden Bedienung. Sämtliche Elemente auf dem Bildschirm lassen sich per Sprachbefehl auswählen. Nach jeder Ansage bekommt man eine Trefferliste angezeigt, auf die der Sprachbefehl zutreffen könnte. Dank dieser optischen Rückmeldung ist man stets sicher, dass die Eingabe stimmt, Der Nachteil dieser Vorgehensweise: Die Eingabe dauert recht lange. Mehr als eine Minute sollte man einplanen, bis die Navigation startet. Die manuelle Eingabe geht da gut doppelt so schnell. Bei Nutzung der Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist die Sprachsteuerung auf jeden Fall top. Nummern lassen sich so ganz einfach aufsagen und anrufen.
Navigation ohne Fehl und Tadel im Falk F12 3rd Edition
Natürlich hält das Falk F12 verschiedene
Anzeigemodi bereit: Die Route wird wahlweise
zwei- oder dreidimensional gezeigt. Im ersteren
Modus kann man das Gerät so einstellen, dass
wahlweise Norden oder die aktuelle Fahrtrichtung
oben ist. Im dreidimensionalen Modus ist prinzipbedingt immer die Fahrtrichtung oben.
Besonders gut gefällt uns die Funktion Splitscreen Pro, mit der man die Bildschirmanzeige im Verhältnis zwei zu eins teilen kann. Auf den linken zwei Drittel sieht man dann die normale Karte und im rechten Drittel entweder einen Aktionspfeil oder eine zweidimensionale Übersichtskarte. Den Maßstab dieser Übersichtskarte kann man getrennt von der Hauptkarte einstellen. Im Regelfall wird man die Übersichtskarte so einstellen, dass sie viel bis sehr viel von der Strecke vorab zeigt, und den Maßstab der Hauptkarte dem automatischen Zoom überlassen.
Unterwegs überzeugt das Falk F12 im Navi Test ebenfalls. Staus werden via TMC berücksichtigt, in Deutschland auch via TMC Pro und TMC Plaus in Österreich. Die Stauinfos werden via Text-to-Speech angesagt. Auch die dritte Edition das Falk F12 navigiert gewohnt zuverlässig und auf optimaler Route. Top im Navi Test ist auch das Timing das Sprachansagen. Der Blick auf die Karte ist kaum nötig. Das Falk F12 leistet sich keine wesentlichen Blöße und ist unbedingt empfehlenswert. Nicht zuletzt wegen des umfangreichen Reiseführers, der reichlich Informationen und Bilder zu Sonderzielen bereithält.
Natürlich beherrscht das F12 auch Routen für Fußgänger und Fahrradfahrer. Dabei berechnet das Falk F12 für beide Fortbewegungsmittel die gleichen Wege, schickt also beide durch Fußgängerzonen.
Ohne es an die große Glocke zu hängen, hat Falk auch ein Fußgängernavigationssystem für den öffentlichen Personennahverkehr in das F12 integriert: Das funktioniert im
Prinzip schon sehr brauchbar, leider kennt das Navi aber keine Fahrpläne. Deswegen sollte man nur Verkehrsmittel wählen, die regelmäßig fahren.
Das Falk F12 3rd Edition ist ein sehr brauchbares mobiles Navigationssystem. Es ist mit allem ausgestattet, was ein gutes und zuverlässiges Navi braucht. Verbesserunswürdig wäre beispielsweise die Benutzeroberfläche. Mehr Farbe für schnellere Bedienung und schönere Zeichensätze für ein professionelleres Aussehen würden uns schon reichen. Und vielleicht könnte man dann auch die manchmal ein wenig seltsam klingende Computerstimme überarbeiten.
Die Navi-Halterung ist gut, aber für den Verkaufspreis würde eine Aktivhalterung besser sein. Leider gibt’s die aufgrund der fehlenden Kontakte am Navi nicht mal gegen Aufpreis.
Damit kann man aber leben, und ansonsten hat sich das Falk F12 3rd Edition keine wirkliche Schwäche geleistet. Die eigentliche Routenführung ist nicht zuletzt dank der Splitscreentechnik sehr angenehm und die berechneten Routen sind einwandfrei, insbesondere wenn man sich eine schlaue oder eine ökonomische Strecke berechnen lässt.

