Falk N240L Europe Navi Test
Da Falk N240L besitzt ein 4,3 Zoll Display im Widescreen Format. Es misst 130 mal 93 mal 24 Millimeter und wiegt 210 Gramm. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunstoff, ohne Reflektion der Sonne. Ein kleiner Blendeffekt besteht an der Oberseite des Falk. Dort befindet sich ein Silberstreifen. Dieser blendet in der Windschutzscheibe, was aber den Fahrer kaum beeinträchtigt.
Rund um das Gerät gibt es nur wenige Besonderheiten. Inmitten der silberfarbigen Blende an der Oberseite befindet sich ein Steckplatz für SD- und Mullimedia Cards. Auf Karten diesen Typs lassen sich beispielsweise MP3 Dateien speichern und dann mit Hilfe des N240L abspielen. Denn das Falk N240L verfügt über einen MP3 Player.
Rechts ist der Ein/Ausschalter platziert, an der Unterseite sind die Anschlüsse für die TMC Antenne und das Lade- bzw. Netzteil zu finden. Beide gehören zum Lieferumfang. In vielen Fällen können Sie auf eine externe Stromversorgung allerdings verzichten, denn das Falk Gerät ist natürlich auch mit einem internen Akku ausgestattet.
Das N240L arbeitet wie alle Falk Geräte auf Basis von Windows CE 5.0 als Betriebssystem. Das Kartenmaterial befindet sich auf der mitgelieferten SD Card. Es umfasst insgesamt 37 europäische Länder, wobei Sie sich in Westeuropa von Haustür zu Haustür navigieren lassen können. In Osteuropa sind jedoch nur die elektronischen Karten der Haupstädte sowie dei Hauptstraßen verfügbar. Zusätzlich sind auch so genannte City Guide Informationen gespeichert. Sie enthalten Hinweise zu Hotels, Restaurant und Sehenswürdigkeiten in 42 europäischen Städten.
Für den Empfang der GPS Satellitendaten sorgt ein SiRF III Chip. Er garantiert eine zuverlässige und schnelle Positionsbestimmung. Maximal 20 Sekunden dauerte im Navi Test die Berechnung einer Fahrtroute. Die errechneten Routen waren zudem sehr sinnvoll. Beim Abweichen von der ermittelten Fahrtstrecke erfolgte die Neuberechnung umgehend.
Die Zieleingabe kann jetzt auch per Sprache erfolgen. Dabei sind Sie nicht auf einzelne, zuvor festgelegte Ziele beschränkt. Vielmehr verfügt das N240L über eine gut funktionierende Spracherkennung. Nicht zuletzt hat das Gerät einen Fahrspurassistent zu bieten, der auf Bundesstraßen und Autoahnen die richtige Fahrspurt anzeigt.
Die mitgelieferte Halterung ist recht kurz und mit zwei Gelenken versehen. Sie ermöglichen es, das N240L individuell auf den Fahrer auszurichten. Die Verbindung zwischen Halterung und Gerät erfolgt über ein Kunststoffteil, das sich an der Rückseite des Gerätes einhaken lässt. Das alles sorgt für sicheren Halt im Auto. Allerdings ist die Entnahme aus der Halterung nicht ganz einfach. Denn das Ladekabel und das TMC Antennenkabel sind direkt mit dem Navi verbunden, müssen aber durch zwei dafür vorgesehene Löcher in der Halterung geführt werden. Entnehmen Sie das N240L aus der Halterung, so müssen Sie zusätzlich die Kabel entfernen.
Fazit: Im N240L steckt alles, was derzeit ein aktuelles Navigationssystem ausmacht. Ein schneller Prozessor, ein TMC Modul und eine serienmäßige Bluetooth Freisprecheinrichtung. Die gute nochmals verbesserte Software ist ein weiteres Kaufargument. Das Widescreen Display spricht hingegen nur bedingt dafür. Denn die Software nutzt es nicht optimal aus. Doch nicht zuletzt das umfangreiche Kartenmaterial, die schnellen Berechnungen und der faire Preis sprechen für den Kauf.

