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Falk N220L Europe Navi Test 2007

Besonders auffällig ist die Bauweise. Da das N220L Europe von Falk nämlich über ein 4,3-Zoll-Display im Widescreen-Format verfügt ist auch ein breiteres Gehäuse notwendig. Es misst 130 mal 93 mal 24 Millimeter und wiegt 210 Gramm. Damit ist es größer und schwerer als die Geschwister von Falk. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff, so dass Sonnen-Reflektionen nicht auftreten. Mit einer Ausnahme. An der Oberfläche haben die Designer dem N220L eine Blende in Silbermetallic spendiert. Und je nach Sonnenstand kann sich diese in der Windschutzscheibe spiegeln. Einmal mehr ein Grund sich über praxisfernes Design zu ärgern.

Rund um das Navi gibt es nur wenige Besonderheiten. Inmitten der silberfarbenen Blende an der Oberseite befindet sich ein Steckplatz für SD-und Multimedia-Cards. Auf Karten dieses Typs lassen sich beispielsweise MP3-Dateien speichern und dann mit Hilfe des N220L abspielen. Denn das Gerät verfügt über eine MP3-Player-Funktion. Rechts ist der Ein-/Ausschalter platziert, an der Unterseite sind die Anschlüsse für die TMC-Antenne und das Lade-beziehungsweise Netzteil zu finden. beide gehören zum Lieferumfang. Im Innern arbeitet das N220L mit Windows CE 5.0 als Betriebssystem. Davon ist aber, ist Ausnahme von Systemmeldungen beim Einschalten nichts zu sehen. Zusätzliche Software lässt sich auch nicht installieren. 2GB Flash-ROM sind vorhanden. Hierin ist das Kartenmaterial gespeichert. Es umfasst insgesamt 37 europäische Länder, wobei Sie sich in Westeuropa von Haustür zu Haustür navigieren lassen können. In Osteuropa sind jedoch nur die elektronischen Karten der Hauptstädte sowie die Hauptstraßen verfügbar. Zusätzlich sind auch so genannte "City Guide" Informationen gespeichert. Sie enthalten Hinweise zu Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten in 34 europäischen Städten.

Die Zieleingabe ist ebenfalls deutlich schneller geworden. Dauerte es auf dem N200 noch ewig bis die nicht mehr zur Auswahl stehenden Buchstaben ausgeblendet wurden, geschieht dies beim N220L ohne spürbare Verzögerungen. An den Suchalgorithmen konnten kaum Unterschiede festgestellt werden.An den Möglichkeiten ein Ziel zu suchen hat sich nichts verändert. Auch das planen einer Route geschieht weiterhin über den Menüpunkt Routenplaner. Die Eingabe der Zwischenziele ist noch immer etwas versteckt unter Navigation am unteren rechten Bildschirmrand zu finden. Leider ist es nicht möglich Start, Ziel und Zwischenziele gemeinsam und direkt auf der Karte zu bestimmen. Die Karte kann lediglich zur Kontrolle und zum Umsetzen eines vorher eingegebenen Ziels genutzt werden.

Drahtlos kann das N220L mit einem Mobiltelefon kommunizieren, sofern auch dieses über einen Bluetooth-Chip verfügt. Ist das der Fall, lässt sich das Falk-Gerät als Freisprecheinrichtung für das Handy nutzen. Die Funkverbindung lässt sich in knapp drei Minuten einrichten.

Fazit: TMC- und Bluetooth Funktionen sprechen für das N220L Europe. Auch das Kartenmaterial ist sehr umfangreich. Die Software nutzt das Widescreen-Display jedoch nur bedingt. Insgesamt ist das Falk Navi N220L sehr ausgereift und zuverlässig.