Navi von Falk der M4 im Test
Mit dem M4 lehrt Falk die Konkurrenz das Fürchten. Das kleine Silberding kostet zwar nur 149 Euro, kann aber dank integriertem TMC-Empfänger bereits Verkehrsmeldungen berücksichtigen. Außerdem sind neben Bild- und Video-Betrachter, MP3 Player und Taschenrechner auch noch ein Übersetzer und vier Spiele an Bord. Das schafft zu diesem Preis bisher kaum jemand.
Statt für 99 Euro ein ordentliches Navi anzubieten bringt Falk mit dem M4 für einen Fünfziger mehr sogar ein tolles mit TMC-Empfang. Damit nicht genug. Das M4 bringt auch noch einen Reiseführer mit, der mittels etwas kärglich klingender Text-to-Speech-Software Wissenswertes über tausende Shopping-Ziele und Sehenswürdigkeiten zu Gehör bringt. Auch während der Navigation hört man dem Falk gern zu, das seine Sprachausgabe gut verständlich ist. Die sparsam gesetzten Navi-Ansagen ertönen sehr früh, aber zuverlässig und sind klar formuliert. Die Bedienung der vielen Funktionen geht flott, das Menü und seine Struktur erinnern an das prima Menü des TomTom ONE, die Gestaltung ist ähnlich übersichtlich. Top ist auch die überarbeitete Sonderzielsuche. Aufgrund des neuen Designs geht es auf dem kleinen 3,5 Zoll Display allerdings etwas gedrängt zu, was auch bei der Kartendarstellung auffällt. Auch die vielen Zusatz-Infofelder und Schaltflächen pflastern die Karte arg zu. Die Zielführung klappte im Navi Test ohne nennenswerte Fehler, überraschte mit einem Spurassistenten und führte überwiegend auf den besten Strecken. Kritikwürdig sind nur die hin und wieder zu langsam hinterherdrehende Karte oder die zu nahe Zoomstufe bei langsamer Fahrt in der Stadt. Unterm Strich zeigt das Falk fast der ganzen gleichteuren und sogar der günstigeren Konkurrenz, abgesehen vom Mio dank der integrierten TMC-Funktion klar die Rücklichter. Auch die vorgelesenen Reiseführertipps gibt es bei der Konkurrenz erst für wesentlich mehr Geld.

