Garmin Edge 500 Navi Test
Der GPS-Radcomputer Garmin Edge 500 ist Garmins kleinstes Edge-Modell und eignet sich ideal für den Rennrad-Einsatz. Mit dem Garmin Edge 500 bekommen gewichtsbewusste Radsportler einen kompakten GPS-fähigen Radcomputer, mit dem sich Touren auswerten und analysieren lassen. Wer beim Radfahren auf eine Kartendarstellung verzichten kann, ist hier also genau richtig.
Leicht und sportlich unterwegs
Wir haben schon fahrradtaugliche GPS-Empfänger aus allen Gewichtsklassen auf dem Lenker. Der Garmin Edge 500 unterbietet sie alle mühelos. Schlanke 77 Gramm bringt der schicke Neuling auf die Waage. Damit eignet er sich besonders für die Fraktion der sportlichen Rennradfahrer oder Mountainbiker, die so leicht wie möglich unterwegs sein wollen und hinterher ihre sportlichen Erfolge aufzeichnen und auswerten möchten. Der Garmin Edge 500 verlässt sich dabei nicht nur auf seinen GPS-Empfänger, sondern greift auch auf am Rad installierte Sensoren wie den Trittfrequenzmesser, den Geschwindigkeitsmesser an der Speiche und den Brustgürtel für die Herzfrequenz zurück. Alle Komponenten lassen sich drahtlos und automatisch via Ant+ mit dem Edge 500 verbinden. Außer dem robusten Kabelbinder zur Befestigung stören keine weiteren Strippen am Fahrrad. Die unkomplizierte Installation nahm bei unserem Navi Test etwa 20 Minuten in Anspruch.
Entdecke die Möglichkeiten
Bevor man mit dem Garmin Edge auf Radtour geht, nimmt man sich am besten etwas Zeit für einige Trockenübungen. Die aus mehreren Seiten bestehende Anzeige lässt sich praktischerweise nach Belieben zusammenstellen. Will man etwa statt der Fahrtzeit lieber seine aktuelle Geschwindigkeit angezeigt bekommen, tauscht man die Anzeigen einfach mithilfe der gummierten und griffigen Tasten aus. Für einen Fahrradcomputer bedient sich der Edge 500 ohnehin ausgesprochen gut, unterwegs kommt man meist mit dem Druck auf die Entertaste aus. Mit dieser wechselt man zwischen den verschiedenen Anzeigen hin und her. Ambitionierte Radprofis können zusätzlich einen Ant+ kompatiblen Kraftmesser wie zum Beispiel von SRM installieren, mit dem sich das Training noch detaillierter auswerten lässt. In unserem Navi-Test machte der Garmin Edge 500 eine durchweg gute Figur, der GPS-Empfang riss auch unter Bäumen und in Häuserschluchten nicht ab. Der integrierte Li-Ionen Akku ist praktisch, doch darf man nicht vergessen, ihn vor jeder Tagestour via USB oder Steckdose aufzuladen.

