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Wintec WPL-1000 Datenlogger Test

Wie ein ganz normales, etwas zu groß geratener USB-Stick sieht der Wintec WPL-1000 aus, doch das LCD-Display weist darauf hin, dass viel mehr in diesem kleinen, handlichen GPS-Empfänger steckt. Und leicht ist es, mit einem Gesamtgewicht von nur 60 Gramm inklusive eingelegter Batterien ist der Wintec WPL-1000 in Fliegengewicht unter den GPS-Empfängern. Die Empfangstechnik ist auf dem neuesten Stand. Die interne Keramik-Patchantenne arbeitet mit einer hohen Empfangsempfindlichkeit von -158dBm, ein Atmel- u-blox Antaris 4GPS Chipsatz sorgt für eine schnelle Verarbeitung der Positionsdaten. über das LCD-Display kann man Informationen über den Kurs, die aktuelle und die durchschnittliche Geschwindigkeit, Entfernung sowie die Position in Längen- und Breitengrad. Dazu gibt es eine Stoppuhr und eine Anzeige der Speicherauslastung sowie des Batteriestatus.

Der WPL-1000 ist zwar ein GPS-Empfänger, man kann ihn aber nicht verwenden, um die Positionsdaten an eine Smartphone oder einen PC zur Navigation zu senden. Man kann zwar die aktuelle Position im Display ablesen, weiter verarbeiten kann man sie aber nicht. Das ist aber auch nicht die Aufgabe des Geräts. Seine Funktion ist das ständige Sammeln von Positiondaten. Das Gerät bietet genug Speicherplatz um etwas 94000 Wegpunkte aufzuzeichnen. Sollte der interne Speicher voll sein, über schreibt der WPL-1000 die ältesten Daten mit den jeweils neuesten.

Man kann einstellen, in welchen Intervallen die Positionsdaten aufgezeichnet werden, nach Zeit zurückgelegter Entfernung oder nach Geschwindigkeit. Zur Vereinfachung gibt es auch einen Automatikbetrieb.

Die im internen Speicher abgelegten Track-Daten können schnell und ganz leicht aufbereitet werden. Dazu nimmt man die seitliche Schutzkappe ab und steckt das Gerät wie einen USB-Stick in den entsprechenden Anschluss des PC oder Laptop. Die benötigte Software ist bereits auf dem Gerät vorinstalliert und startet automatisch. Damit steuert man alle wichtigen Funktionen des WPL-Q1000.

Man muss nur noch sicherstellen, dass der PC über eine Internetverbindung verfügt, dann kann man die aufgezeichneten Tracks in Google Maps oder Google Earth betrachten. Mit der Software Time Machine X kann man Tracks weiter verarbeiten und konvertieren. Das Auslesen der Logdaten kann zur Sicherung Ihrer Privatsphäre durch ein selbst gewähltes Passwort geschützt werden. Mit dem Hilfsprogramm kann man außerdem aufgezeichnete Tracks per e-mail versenden, sowie den Track in den verschiedensten Datenformaten, beispielsweise Time Machine X, OziExplorer oder Virtual Earth konvertieren. Es ist auch möglich, vor dem Abspeichern des Tracks eine Zeitkorrektur einzustellen.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Fotos in verbindung mit dem WPL-1000 direkt zu Panaramio hochzuladen. Panaramio ist ein kostenfreier Internetdienst, bei dem man Fotos hochladen und anderen Nutzern zeigen kann. Man kann seine Bilder organisieren und per Geotagging dem entsprechenden Ort in der Satellitenkarte zuordnen. Viele dieser Fotos werden auch direkt in Google Earth angezeigt. Eine Redaktion begutachtet ständig neu gespeicherte Panoramio-Fotos und wählt die für Google-Earth geeigneten Fotos aus. Mit einem einfachen Knopfdruck markiert man die Stelle, an der man dann im Panoramio-Dienst den aufgezeichneten Weg betrachten, und dazu die geschossenen Fotos am Aufnahmeort anzeigen lassen. Man kann entweder nur die eigenen Fotos entlang des Weges anzeigen, oder alle in Panoramio gespeicherten Bilder.

Der Wintec WPL-1000 arbeitet mit normalen AAA-Batterien. man könnte zwar auch Akkus benutzen, diese kann man aber nicht über das Gerät aufladen, sondern muss dann ein seperates Ladegerät verwenden. Zeichnet man jede Sekunde eine Position auf, schafft der Datenlogger eine Einsatzzeit von etwa 15 Stunden mit einem Batteriesatz. Mit einem speziellen Energiesparmodus, dem "Shake Mode" schafft man auch deutlich längere Standzeiten.

GPS Datenlogger Test
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Wintec WPL-1000
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