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Clarion Map 790 Navi Test

Wer das neue Navi Clarion Map 790 zum ersten Mal sieht, lässt den Blick gerne etwas länger auf ihm verweilen, denn das Gehäuse mit den sanft abgerundeten Ecken ist eine nette Erscheinung. Drückt man den silberfarbenden An/Aus Schalter zeigt sich zunächst das Startmenü, nach erneutem Druck auf den entspiegelten Touchscreen startet die Navigationssoftware. Da die Navigationssoftware iGo 8 von NavNGo seperat gestartet wird, muss man diesen zweiten Ladevorgang in Kauf nehmen. Die Wartezeiten sind jedoch erträglich. Im Navi Test verstichen etwa 30 Sekunden, bis man sich dem Hauptmenü der Navigation wiederfindet.
Die neue iGo-Software ermöglicht eine wSeitestgehend zügige und unkomplizierte Bedienung auf dem 4,3-Zoll Bildschirm. Flüssig blättert man sich durch die Menüs, auch die Icons sind hübsch animiert.

Die Ausstattung stimmt

Ebenfalls punkten kann die Ausstattung des neuen Clarion. Neben einem TMC Empfänger sind auch ein Video- und Fotoplayer sowie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit SMS-Funktion an Bord. Leider kann man sich seine SMS nicht auch per Text-to-Speech vorlesen lassen. Musik oder Videodateien gelangen per USB oder SD in das Navi.

Der interne Flash-Speicher ist mit 2GB schnell gefüllt, dafür lassen sich aber bis zu 8GB große SD-Karten in den Slot auf der Oberseite einstecken. Mit drei Tasten am linken Gehäuserand kann man die Lautstärke lauter und leiser stellen oder direkt zum Navigationsmodus beziehungsweise zur Zieleingabe springen.

Praktisch auch, dass sich das Clarion als Quasi-Festeinbau einsetzen lässt. Über ein optimales Cradle mit Ladefunktion wird das Map 790 an die Bordelektronik angeschlossen, so dass die Sprachausgabe gur hörbar aus den Lausprechern tönt. Auch die gespeicherte Musik klingt dann so, wie es sich gehört. Auch ist ein Update in Planung, dass das Clarion Map 790 noch 2009 fit für den Einsatz im LKW machen soll.

Clarion Map 790


Clarion Map 790
Der leicht aufgefrischte Look des Hauptmenüs findet sich auf der Kartenansicht leider nicht wieder, hier herrscht das bekannte iGo-Flair. Am linken Bildschirmrand findet sich eine kleine Infoleiste mit aktuellen Routeninfos wie zum Beispiel TMC-Status, Tempolimits und Ankunftszeit, in der Mitte die Karte mit Signposts, etwas mehr Individalität wäre hier nötig.

Trotzdem erwies sich das Clarion Map 790 im Navi Test als erfreulich zuverlässiger Navi-Lotse. Verkehrsberuhigte Bereiche wusste es ebenso zu meiden wie zeitraubende Nebenstrecken- so etwas schont Zeit und Nerven. Erfreulich waren auch die beinahe ruckfreien Drehbewegungen und Kreuzungszooms. Die Anpassung der Tag-/Nacht-Ansicht dagegen dürfte gerne noch eine Tick zügiger erfolgen.

Einzige Wermutstropfen beim ansonsten überzeugenden neuen Clarion sind das ein bisschen kurz geratene Ladekabel sowie die mitunter etwas unübersichtliche Kartendarstellung: 3D-Ansicht, Signposts und der teilweise schwer ablesbare Seitenbalken tragen in der Häufung nicht gerade zu einer besseren Übericht bei. Hier wäre eine gewisses Maß an Finetuning sicher sinnvoll.

Immerhin werden dreidimensionale Gebäude, welche die Sicht blockieren, transparent dargestellt. Dieses Darstellung bringt Vorteile mit sich: Markante Gebäudestruckturen oder Sehenswürdigkeiten erleichtern dem Fahrer die Orientierung ungemein .

 

 

 


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