Blaupunkt TravelPilot 200 im Navi Test
Der kleine TravelPilot 100 ist der Prototyp des puristischen, aber guten Navi-Systems. Aber um richtig Punkte zu sammeln und bei Usern zu landen, die häufiger navigieren, ist ein TMC-Empfänger genau das Extra, das diese beim TravelPilot 100 vermissen. Und den TMC-Empfänger hat der TravelPilot 200 für 169 Euro an Bord.Er bezieht Verkehrsnachrichten in die Routenberechnung ein und führt somit um Staus herum der Blaupunkt TravelPilot 200 für 169 Euro.
Aber der TravelPilot 200 berücksichtigt nicht nur Verkehrsmeldungen bei der Routenerstellung, er kennt auch viel mehr Strecken als der kleinere TravelPilot 100. Zu den DACH-Kartenmaterial des 100 gesellen sich beim TravelPilot 200 noch die Major Roads of Europe. Außerdem besitzt er einen Anschluss für eine externe GPS-Antenne, die es bei Blaupunkt im Zubehörprogramm zu kaufen gibt.
Im Navi Test jedoch klappte bei beiden neuen Blaupunkt-Navis der GPS-Empfang sofort und problemlos, so dass der zusätzliche GPS-Empfänger lediglich in Autos mit metallbedampften Scheiben einen Vorteil herausfährt.
Auch TMC-Sender empfing das TravelPilot 200 anstandslos. Laut Blaupunkt soll dieser Empfang in sehr gut versorgten Gebieten sogar ohne die ansteckbare UKW-Wurfantennen gelingen. Aber empfohlen wird natürlich trotzdem der betrieb mit dem FM-Kabel.Da der 100 und der TravelPilot 200 abgesehen von den erwähnten Unterschieden baugleich sind, ist auch die Ausstattung und Navigationsleistung beim TravelPilot 200 identisch mit der des 100.Er bietet viele Routenoptionen und akzeptiert auch die Direkteingabe von Koordinaten. Das Menü ist einfach und übersichtlich, was nicht zuletzt am Fehlen der oft üblichen Multimedia-Funktion liegt. Auch seine Symbole sind verspielt und kleinteilig, aber die optische Zielführung ist gut, die akustische Zielführung meist treffsicher und sparsam.