Blaupunkt Lucca 5.3 Navi-Test
Mit reichlich Sonderaustattung trumpft der Blaupunkt Lucca 5.3 auf. Sein Vorgängermodell der 5.2 hatte mit einer langsamen Routenberechnung und auch Systemabstürzen zu kämpfen. Durch den besseren Prozesser erfolgt im Lucca 5.3 eine schnellere Routenberechnung. Es kam im Test zu keinen Abstürzen des Systems. Von außen sind kaum Änderungen vorgenommen, nur ein wenig schlanker ist das neue Modell geworden. An der Optik hat Blaupunkt nichts geändert, was bei Sonneneinstrahlung zu Blendeffekten durch den schwarzen Klavierlack führt.
Die Halterung besteht aus zwei Teilen, die sich ineinander verhaken und auch während des Test dort blieben. Ein Saugnapf sorgte für Halt an der Windschutzscheibe.Das neue TravelPilot Modell verfügt über einen 400-MHz-Prozessor mit Namen; Centrality Atlas III ARM9;. Durch diesen Prozessor ist eine schnelle Routenberechnung und zugleich ruckelfreie Darstellung möglich. An der Eingabe über das Toutchscreen gibt es kleinere Verzögerungen, weil Blaupunkt Lucca 5.3 dort viel zu rechnen hat. Ein Schalter unter dem Display lässt sich das Gerät ein und ausschalten und daneben befindet sich der Lautstärkeregler. Problemlos bedienen lassen sich die großen virtuellen Tasten auf dem Display.
Ein Stift ist hierfür nicht erforderlich.Der Blaupunkt Lucca 5.3 bekam ein Bluetooth Chip eingebaut. Mit der passenden Software kann über das Navi freigesprochen werden. Über den Lucca lassen sich auch Telefonnummern eingeben. Zusätzliche Austattung sind: MP3 Player und Videodateien abspielen. Videos holt das Gerät nicht nur über SD Karte, sondern mit einem Zubehörprogramm Active Cradle Mit diesen Programm werden Signale auf dem Bildschirm angezeigt. Dieses ist hilfreich für Rückfahrkameras oder iPods mit Videofunktion. Das Zubehörprgramm ist aber kostenpflichtig. Im Navigationsmenü besteht die Auswahl zwischen Eingabe eines Ziels, die direkte Navigation nach Hause, die Anzeige der Umgebungskarte, das Suchen nach Sonderzielen oder Informationen im Reiseführer sowie das Abrufen von TMC Meldungen. Die wichtigsten Funktion sind auf der ersten Seite. Es kann dabei eine beliebige Adresse, ein Ziel innerhalb einer Karte, gespeicherte Favoriten oder ein zuletzt benutztes Ziel angewählt werden. Der Lucca 5.3 besitzt eine Spracheingabe, was nach ertönen eines Tonsignals zur Verfügung steht. Dabei sollte aber das Radio ausgeschaltet bleiben. Aber ohne ein Eintippen geht es nicht. Um die Spracheingabe zu finden müssen Sie einige Seiten im Menü durchblättern.
Die Routenberechnung kann für PKW, Fahrrad, Motorrad oder als Fußgänger festgelegt werden. User können sich auch eine Schritt für Schritt Liste für die berechnete Route anzeigen lassen. Was zu beanstanden war, das Display wird nicht richtig ausgenutzt. Die aktuelle Geschwindigkeit, Ankunftszeit und Entfernung befinden sich am unteren Bildrand. Lediglich der Richtungspfeil für die nächste Fahraktion ist am linken Bildrand zu sehen. Fehler in 30er Zonen machte das Gerät nicht. Dabei glänzte das System mit guten Sprachansagen, die ausführlich und sehr gut verständlich sind. Der Spurassistent blendet kleine Pfeile am oberen Bildschirmrand ein. Jedes davon steht für eine Fahrbahn.
Die berechneten Routen waren im Test stets fehlerfrei, eine Neuberechnung beim Verlassen der Route erfolgt sehr schnell.
