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Neue Becker Navis Z203, Z204 und Z205 im Kompakt Navi-Test 2009

Das Becker Traffic Z203, Z204 und Z205 mit cleverer Routenberechnung, Spracherkennung und Freisprecheinrichtung soll den Autofahrer komfortabel an das Ziel navigieren.

Die drei neuen Navi-Modelle der Traffic Assist Reihe unterscheiden sich nur in wenigen Details voneinander. So bieten das Becker Z204 und Z205 die Eingabe von Adressen per Stimme an. Alternativ tippt der Fahrer das Ziel über den Touchscreen ein. Beim Becker Z203 ist das die einzige, bei den beiden anderen Navis die weitaus bessere Möglichkeiten dem Navigationsgerät mitzuteilen, wo es hingeht. Im Navi-Test verstanden sowohl das Z205 als auch das Z204 nur ganz selten auf Anhieb, was gesagt wurde. Selbst bei ausgeschaltetem Motor und geschlossenen Fenstern braucht es zur korrekten Spracherkennung mehrere Anläufe und eine ganz akkurate Aussprache. Da ist das Ziel über die virtuelle Tastatur auf dem 4,3-Zoll großen Display wesentlich schneller eingetippt, zumal schon während der Eingabe Vorschläge gemacht werden, welcher Ort oder welche Straße gemeint sein könnte.



Becker Traffic Patterns gegen Staufrust

Abgesehen davon zeigt das Trio im Navi-Test, was mobile Navigation heutzutage zu leisten im Stande sind. Selbst mehrere hundert Kilometer lange Routen errechneten all drei Navi-Modelle von Becker innerhalb von wenigen Sekunden. Und das, obwohl bei der Berechnung sogenannte Traffic Patterns zum Einsatz kommen. Kartenhersteller Navteq liefert nicht mehr nur reine Straßenpläne aus, sondern integriert auch Informationen über den Verkehr zu unterschiedlichen Wochen- und Tageszeiten. Diese historischen Verkehrsflussdaten will Navteq schon für 80 Prozent der deutschen und britischen Ballungszentren erfasst haben.

Zur Streckenberechnung nutzt Becker nun also auch diese Infos und leitet so zum Beispiel zur morgendlichen Rush-Hour um Staus herum. Daneben bestechen das Becker Z203, Z204 und Z205 durch eine übersichtliche Anzeige während der Streckenführung. Das ist gerade im hektischen Streckenverkehr eine der wichtigsten Funktionen und Becker beherrschte sie nahezu perfekt. Auf dem großen Display ist rechts die eigene Position auf der Karte und rot markiert der Weg zu sehen. Auf der linken Seite zeigen Pfeile das nächste und übernächste Fahrmanöver und wie weit diese noch entfernt liegen. Zudem erfasst der Fahrer mit einem Blick, die Angaben über die restliche Fahrzeit, wie viele Kilometer noch zurückzulegen sind und wie schnell er fahren darf.


Praktisch: überschreitet er die zugelassene Höchstgeschwindigkeit um einen zuvor bestimmten Wert, ertönt ein Signal. Auf Autobahnen und unübersichtlichen Kreuzungen hilft zudem ein Fahrspurassistent, sich schon frühzeitig korrekt einzuordnen. Eine große Hilfe bei der Orientierung bietet auch die Darstellung von Autobahnschildern, wie der Fahrer sie durch die Windschutzscheibe sieht. Fast 4000 dieser sogenannten "Real sign Posts" sollen die mobilen Navis gespeichert haben.


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