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Becker Traffic Assist Pro Z 250 Navi Test

Während der Navigation gefällt das Navi mit einer sehr sinnvollen Nutzung des Widescreendisplay. Gleich zwei Varianten stehen zur Auswahl. Der Standard- und der Splitscreenmodus. Bei der Standard-Darstellung sind am unteren Rand des Displays die Entfernung bis zur nächsten Richtungsänderung sowie der nächste Straßenname zu sehen. Rechts unten ist das Symbol zu sehen. Ein Antippen führt dazu, dass sich zusätzliche kleine Schaltflächen öffnen, mit denen sich unter anderem die Einstellung ändern lassen. Außerdem ist auf diesem Weg ein Wechsel zwischen Tag- und Nacht mögich, sowie zwischen 2D- und 3D Modus. Den gesamten Rest füllt die Kartendarstellung aus. Allerdings überlagern im linken Drittel des Displays verschiedene kleine Fenster die Karte. Jederzeit sind dies der Richtungspfeil und ein Fenster mit den Angaben zur restlichen Fahrzeit, der verbleibenden Entfernung und der errechneten Ankunftszeit. Stehen zwei Abbiegevorgänge kurz hintereinander an, zeigt das Becker Z 250 dies mit einem zusätzlichen Fenster. Die Überlagerung der Karte mit diesen Informationen kann dazu führen, dass der aktuelle Standort recht nah an die überlappenden Informationen rückt, während rechts neben dem aktuellen Standort viel Platz frei ist.

Angesichts dieser Tatsache ergibt der zweite Modus so richtig Sinn. Wie nicht anders zu erwarten, teilt sich beim Splittscreenmodus die Darstellung. Die Karte nimmt dabei die rechte hälfte in Anspruch, wobei keinerlei zusätzliche Informationen zu sehen sind. Die sind nämlich auf der linken Seite platziert. Hier erscheint ein großer Richtungspfeil, darüber alle denkbaren Informationen, was neben der verbleibenden Fahrzeit auch die aktuelle Geschwindigkeit und die aktuelle Höhe einschließt. Natürlich ist es Geschmackssache, welcher Modus zum Einsatz kommt. Der Splittscreen ist jedenfalls überzeugend. Und er ist auch einer der wenigen Vorteile, die die Beckersoftware mit Navigonkern zu bieten hat. Die Geräte mit iGo-Kern besitzen diese Funktion nicht.

Auf Autobahnen blendet des Becker Traffic Assist Z 250 Ferrari wirklichkeitsgetreue Darstellung von Verzweigungen ein. Auf diese Weise sind rund 4000 europäische Autobahnkreuze erfasst. Allerdings handelt es sich bei diesem "Reality view"-Modus um Standbilder. In diese sind Richtungspfeile eingeblendet, die zeigen welche Fahrspuren in Richtung Ziel führen. Zusätzlich sind während der Fahrt auch häufig Tempolimits eingeblendet. Diese Informationen sind im Kartenmaterial hinterlegt und entsprechend häufig nicht mehr aktuell. Zahlreiche Sehenwürdigkeiten in Städten bildet das becker navi dreidimensionla nach. Allerdings ist auf dieses Weise nur ein sehr kleiner Teil des Kartenmaterials abgedeckt. Die meiste Zeit ist von den 3D-Gebäuden nichts zu sehen. Becker Traffic Assist Z 250 Ferrari

Fazit: Becker hat in seinem Traffic Assist Pro Z 250 bis auf die roten Streifen am mobilen Navigationssystem nichts dem Ferrari Outfit angepasst. Spezielle Software Extras rund um Ferrari gibt es also nicht. Die Navigationssoftware ist ohnehin der Knackpunkt . Becker verwendet beim Traffic Z 250 nämlich wieder die Navigonversion. Und sie glänzt nicht gerade mit hoher Geschwindigkeit. Davon abgesehen, gefällt das neue Beckermodell mit einer Komplett Ausstattung, die neben umfangreichen Kartenmaterial für ganz Europa und Nordamerika auch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Multimediaextras enthält. Darüber hinaus überzeugt das Becker Z 250 mit verlässlichen Routenberechnungen, präuisen Fahranweisungen und vor allem einem sinnvollen Splittscreen-Modus, der das Widescreen optimal ausnutzt. Erfreulicherweise hat Becker das Traffic Assist Pro Z 250 zu einem noch moderaten Preis auf den Markt gebracht.

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