Becker Traffic Assist Pro Z 250 und TMC pro
Neben dem 4,3-Zoll Display, das 480 mal 272 Bildpunkte zeigt, enthält das Becker Z 250 sämtliche Hardware, die für die mobile Navigation benötigt wird. Dazu gehören ein 400-MHz-Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher und ein Instant Fix-Empfänger von Sirf für die GPS-Daten- Letzterer beschleunigt die Positionserkennung nach dem einschalten, so dass während des navi Tests keine Probleme auftraten. Stets wusste das Navi, so es sich befindet, und konnte entsprechend schnell Auskunft über die richtige Fahrtrichtung geben. Insbesondere bei Stadtfahrten erwies sich die Sirf-Technologie einmal mehr als echte Bereicherung. Während ältere Navimodelle nach dem Losfahren oft viele Minuten benötigen, um die aktuelle Position und folglich die korrekte Fahrtroute zu ermitteln, war das Becker Traffic Z 250 im Navi Test jederzeit auf Empfang. Das Ferrari-Navi ist in der Lage, neben den herkömmlichen TMC-Sendern auch die Meldungen jener Stationen zu empfangen, die TMC Pro aussenden. Handelt es sich um TMC Pro Meldungen, kennzeichnet die Navigationssoftware dies seperat.
Auch schon in anderen Navimodellen hat Becker einen Bluetoothchip verwendet. Er darf natürlich auch beim Ferrari Navi nicht fehlen. er macht aus dem Navi eine vollwertige Freisprecheinrichtung für das Handy, sofern auch dieses über die Bluetooth-Technologie verfügt. Die erstmalige Funkverbindung zwischen Handy und Navi benötigt eine Minute später erkennen sich die beiden Geräte bei Annäherung. Das Telefonmenü umfasst primär das Wählen einer Rufnummer und die Nutzung der telefonbuch-Einträge, die sich von Handy auf das Navi übertragen lassen. Und selbstverständlich unterbricht die Navigationssoftware auch eine laufende Navigation mit einer entsprechenden Meldung, sobald ein Anruf eingeht. Dazu gibt es sowohl ein optisches als auch ein akustisches Signal. Kurznachrichten unterstützt das Becker Z 250 jedoch nicht. weder ist die Übertragung der SMS-Texte noch deren Vorlesen vorgesehen. Und auch das Schreiben mit Hilfe einer virtuellen Tastatur auf dem Display ist nicht möglich. Mit zum Lieferumfang gehört eine Standardhalterung. Sie rückt das mobile navi auf eine in den meisten Fällen passende Distanz zum Fahrer und sorgt für verlässlichen Halt an der Frontscheibe. Dafür ist ein Saugnapf vorhanden. Mittels zweier feststellbarer Schrauben ist eine beliebige Ausrichtung auf den Fahrer möglich. Es handelt sich um eine passive Halterung. Das bedeutet, dass hier lediglich das Navi selbst Platz findet. Das Ladekabel und die TMC-Antenne müssen direkt an das Becker Traffic Assist Z 250 Ferrari angesdhlossen werden. Gegen Aufpreis bietet Becker aber auch eine Dockingstation an. Dort sorgen Kontakte auf der Rückseite des Navis für den Strom- und Datenfluss. Zudem ermöglicht die Dockingstation eine Verbindung mit dem Autoradio. Wer nicht so viel Geld ausgeben will, kann sich eine TMC-Bügelantenne für 25 Euro erwerben und einsetzen. sie lässt sich an der Rückseite befestigen und verschwindet somit aus dem Sichtbereich des Fahrers.

