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Becker Traffic Assist Z 213 und Z215 Navi-Test 2010

Zwei neue Navigationsgeräte mit modernster Form und hochwertiger Technik im Navi-Test.

Mit dem Becker Traffic Assist Z213 und Z215 verspricht man Autofahrern den Eintritt in die Navigation-Premiumklasse.

Becker Traffic Assist Z 213 und Z215: Display, Eingabe...

Äußerlich erfüllen beide Navis diesen Anspruch schon auf den ersten Blick. Sie sehen nahezu identisch aus, schick und schnörkellos, einzig zu unterscheiden durch die etwas dickere Chromumrandung des Becker Traffic Assist Z215. Ausgestattet mit einem 4,3-Zoll großen Touchscreen-Bildschirm bieten sie zwar keine so großen Anzeigeflächen. Die Displays mancher Mitbewerber sind bis zu 5 Zoll groß, die Handlichkeit ist ja kein Makel.

Noch wichtiger sind die Qualität und Funktion, und auch hier sind beide Becker-Navigationssysteme top. Ihre berührungsempfindlichen Bildschirme sprechen zuverlässig auf Eingaben an, wenngleich sie sich hin und wieder einen Tick zu lange Zeit für ihre Rückmeldung lassen.

Dass bei der Adresseingabe nicht mehr in Frage kommende Buchstaben ausgeblendet werden, darf man in dieser Preisklasse erwarten. Mit dem Becker Traffic Assist Z 215 können Fahrer sich die Buchstaben-Tipperei am Display aber komplett sparen, indem sie ihrem Navigationssystem die Adresse einfach vorsprechen. Sofern man sich an die richtige Reihenfolge erst die Stadt, dann die Straße hält, funktioniert dies einschließlich Hausnummer zuverlässig und erfordert dann nur noch einen einzigen Klick, um die Routenberechnung zu starten. One-Shot-Sprachsteuerung nennt sich das .

Beide Navis beherrschen Text-to-Speech und sagen auf Wunsch alle Straßennamen an. Für die Orientierung in fremden Städten ist das manchmal Gold wert. Schade allerdings, dass das Becker -Navi besser hört als es spricht, denn die Ansagen klingen bisweilen ein bisschen scheppernd. Das gilt übrigens für beide Straßen-Navis.

In puncto Darstellungsqualität schenken sich beide Navigationssysteme dagegen nichts. Sie beeindrucken mit gut gestalteten Karten, wirklichkeitsgetreuer Beschilderung von Autobahnkreuzungen und einem Fahrspurassistenten.

Insbesondere im 3-D-Modus überzeugen beide Becker-Navis durch die topografische Geländedarstellung sowie mit 3-D-Ansichten markanter Gebäude. Dadurch erleichtern sie dem Fahrer die Orientierung. Voraussetzung ist allerdings, das keine Straßennamen und möglichst wenige Sonderziele also sehenswerte Orte als Symbole eingeblendet werden.

Ist dies nämlich der Fall, verwandelt sich der Vorteil der dreidimensionalen Ansichten zum Nachteil, denn zu viele der eingeblendeten Piktogramme verdecken schließlich die Route. In diesem Fall helfen jedoch die akustischen Fahrhinweise weiter, die sowohl das Becker Z215 als auch sein kleinerer Bruder Becker Z213 schön exakt ansagen.

Becker Traffic Assist Z 213 und Z215: Navigation

Bevor die Navi-Tour zu fremden Zielen starten kann, steht jedoch die Berechnung der Routen auf dem Programm. Beide Becker-Navigationssysteme agieren hier flott, ohne jedoch Sprints hinzulegen. Das Resultat ist erfreulich, denn sowohl das Becker Z213 als auch das Z215 machen kaum Fehler bei ihren Routenplanungen.

Allerdings erscheint nicht jede Streckenführung zunächst auch als die günstigste, doch dafür gibt es einen triftigen Grund und der heißt Navteq Traffic Patterns. Dank dieser Technik berücksichtigen beide Becker Navigationssysteme für ihre Routenplanungen auch gespeicherte Verkehrsdaten, etwa den täglichen Berufsverkehr Stau auf den Autobahnen. Anhand dieser Tages- und uhrzeitabhängigen Daten wollen die beiden Navigationsgeräte den voraussichtlich optimalen Streckenverlauf bestimmen.

Im Zusammenspiel mit den Stauwarnsystemen TMC im Becker Z213 und TMC-Pro im Becker Z215 kann dies für wunderbar freie fahrt sorgen, aber manchmal halt auch für kleine Umwege. Wobei der Premiumdienst TMC Pro erfahrungsgemäß für zuverlässigere und bessere Ergebnisse bürgt.

 

Becker Traffic Assist Z 213 und Z215: Freisprechen mit Bluetooth

Beide Becker Navis bekamen eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, so dass sich der Fahrer den Griff zum Handy sparen kann. Diese Zusammenarbeit zwischen Navi und Mobiltelefon sowie alle weiteren Telefoneinstellungen lassen sich mit wenigen Display-Berührungen ganz einfach initiieren.

Generell gilt: Die Menüstruktur dieser beiden Becker- Navigationssysteme präsentiert sich übersichtlich und klar gegliedert. Sollten sich Becker-Neulinge trotzt allem einmal im Menü vertippen, hilft die Schritt zurück Taste vorne am Navi unbürokratisch weiter. Mit dem eingebauten Mediaplayer für Musik, Videos oder Fotos wird die Ausstattungsliste der zwei Becker-Navis schließlich komplett.

Fazit: Die beiden Becker Traffic Assist Z213 und Z215 führen im Navi-Test tadellos und machen Autofahrern noch dazu viel Spaß.