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Becker Traffic Assist Z 201 Navi-Test 2009

Nur eine Ziffer in der Produktionsbeschreibung unterscheidet den Traffic Z201 vom Z200. Tatsächlich aber sind die Unterschiede riesig, denn erstmals setzt Becker die iGo-Software statt der von Navigon ein. Erst vor wenigen Monaten hat Becker das Traffic Z201 auf den Markt gebracht. Und einmal mehr musste als Negativpunkt eine teilweise recht langsame Software festgestellt werden. Dieses Manko hatten bis dato sämtliche Navigationssysteme von Becker. Im Kern arbeiteten nämlich sämtliche Geräte mit der Software von Navigon. Und diese war in der Vergangenheit zwar nett anzuschauen, aber letztlich viel zu langsam. Das hat sich zwar bei den neueren Navigon-Geräten geändert. Doch Becker hat sich entschieden, in Zukunft nicht mehr auf die Navigon-Software zu vertrauen, sondern auf eine Variante der iGo-Software. Dieser markante Schritt ist dem Becker Traffic Assist Z201 von außen nicht anzusehen.

Das Gerät ist mit Abmessungen von 125 mal 82 mal 18 Millimetern nahezu identisch mit dem Z200, bringt allerdings nur noch 168 Gramm auf die Waage. Primär bestimmt schwarzer Kunststoff die Optik. Die Silbermetallic-Streifen am oberen und unteren Rand können zu Blendeffekten bei Sonneneinstrahlung führen. An der linken Seite sind ein Mini-SD-Steckplatz, ein Kopfhöreranschluss sowie ein Mini-USB-Port platziert. An der Unterseite schließlich befinden sich die Kontakte zur Aktivhalterung. Sie gehört serienmäßig zum Lieferumfang und ermöglicht es, das Z201 schnell zu entnehmen, ohne das Kabel entfernt werden müssen. Denn sowohl das Ladekabel als auch das TMC-Antennenkabel können an der Halterung verbleiben. Das Einsetzen und Entfernen ist eine Angelegenheit weniger Sekunden. Die Halterung selbst verfügt über ein Kugelgelenk und ermöglicht so eine freie Ausrichtung auf Fahrer oder Beifahrer. Die Befestigung an der Windschutzscheibe erfolgt mit einem Saugnapf.

Das Innenleben birgt wenig Überraschungen. Das Display misst 4,3-Zoll in der Diagonalen und zeigt 480 mal 272 Bildpunkte. Es handelt sich also um ein klassisches Widescreen-Navi. Der Prozessor im Innern arbeitet mit einer Taktfrequenz von 400 MHz. Als GPS-Empfänger kommt der Sirf-III zum Einsatz. Seine Hotfix-Technologie hilft dabei, die aktuelle Position schnell zu ermitteln. Das macht sich auch beim Z201 sehr positiv bemerkbar. Die GPS-Antenne ist eingebaut. Sollten, je nach Fahrzeugtyp, Probleme beim Empfang auftreten, ist aber auch der Anschluss einer externen Antenne möglich. Das elektronische Kartenmaterial ist im Flash-Speicher installiert. Es deckt 42 europäische Länder ab und ermöglicht eine grenzüberschreitende Routenberechnung von Norwegen bis Portugal oder auch von Belgien nach Weißrussland. Im Gegensatz zum Z200 hat das Z201 keine Bluetooth-Chip eingebaut. Somit lässt sich das neue Modell nicht als Freisprecheinrichtung nutzen. Zu den Extras gehören hingegen ein MP3- und ein Video-Player.

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