Navi Becker Traffic Assist 7827 Test
Obwohl die Technik heute schon so ausgereift ist, gibt es in der Navigation solche Fehler, das zum Beispiel der Verkehr nur in eine Richtung führt. Dabei sind die Ausfahrten nicht rechts sondern links möglich. Dieses überfordert die heutige Technik. Man kann hoffen das solche Spezialfälle im Test 2009 ausgestanden sind. Neben dem TMC Modell hat das 7827 noch weitere Ausstattungsmerkmale zu bieten, die das Gerät insgesamt zu einem aktuellen Navi machen.
Zudem hat Becker 128 MB Arbeitsspeicher eingebaut. Das Kartenmaterial befindet sich jedoch auf einer mitgelieferten SD-Karte deren Kapazität 2GB beträgt. So ist genug Platz für die elektronischen Karten von 37 europäischen Ländern. Das Navigieren ist damit nicht nur in West-, Mittel-, Nord- und Südeuropa möglich, sondern teilweise auch in osteuropäischen Staaten wie Polen, Tschechien, Estland, Lettland und Litauen. Wenn sie den Traffic Assist 7827 auch als MP3-Player nutzen wollen, können Sie die Musikdateien mit auf die Speicherkarte kopieren. Wem das doch etwas zu gewagt ist, kann auch einen herkömmlichen USB-Stick nutzen. Denn seitlich verfügt das Gerät über einen Standard USB Port.
Die mitgelieferte Halterung hat sich positive im Navi-Test 2008 gezeigt. Sie rückt das Navi auf ein in den meisten Fällen passende Distanz zum Fahrer und sorgt für verlässlichen Halt an der Windschutzscheibe. Dafür ist ein Saugnapf vorhanden. Mittels zweier feststellbarer Schrauben ist eine beliebige Ausrichtung auf den Fahrer möglich. Das Ladekabel und die TMC Antenne müssen direkt an den Traffic Assist angeschlossen werden. Benötigen Sie keine TMC Meldungen, können Sie aber häufig auf die Ladekabel zum Anschluss an den Zigarettenanzünder verzichten. Denn der Akku sorgt für über 3,5 Stunden Betrieb ohne externe Stromzufuhr. Wie bei seinen Vorgängern hat Becker Traffic Assist 7827 eine Software-Variante, die keine so große Begeisterung auslöst. Zum einen die langsame Geschwindigkeit im Bildaufbau und anderen Bereichen wie zum Beispiel die Berechnungszeit von Routen. Grundsätzlich ist die Bedienung über das Touchscreen Display problemlos verlaufen. Ein Stift ist nicht notwendig, denn mit den Fingern ging kein Befehl daneben. Becker Navigationssysteme haben eine bestimmte "Krankeit", es gibt keine "Zurück" Taste. Bei der Zieleingabe arbeitet das Gerät mit einer übersichtlichen Tabelle. In sie lassen sich das Land, der Ort, die Straße, die Hausnummer, die Postleitzahl und eine Querstraße eintragen. Je mehr Informationen Sie eintippen, umso genauer erfolgt die Zielermittlung. Die anschließende Berechnung der Fahrtrouten dauerte zwar sehr lange, führte aber zu sehr präzisen Ergebnissen. Sehr gut hat im Test 2008 waren die sehr präzisen Ankunftszeiten. Bei einer Strecke von ca. 600 Kilometern gabe es eine Abweichung von rund 20 Minuten. Während der Fahrt gefiel das neue Becker-Modell mit präzisen Fahranweisungen. Auf Autobahnen blendete es im Reality View Modus sehr detailgetreue Bilder der Hinweisschilder und Verzweigungen ein. An der Bildschirmdarstellung könnte es noch ein paar Verbesserungen in Sachen Informationsverteilung geben. Sie zeigt zwar im linken Bereich die restliche Fahrtzeit und die Entfernung zum Ziel sowie darunter die Karte. Sinnvoller wäre es, die Karte nur auf dem ausreichenden Platz neben diesen Informationen und Symbolen. So ist rechts neben dem aktuellen Standort viel Platz frei, links aber rückt der Standort recht nah an die überlappenden Informationen. Fazit: Der Becker Traffic Assist 7827 von Becker ist ein Navigationssystem, das auf Extras wie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einen FM Transmitter verzichtet. Was im Gerät steckt, dient primär der Navigation. Umfangreiches Kartenmaterial und präzise, wenn auch langsame Berechnungen zeichnen das Gerät aus. Die von Navigon gelieferte Software ist insgesamt recht langsam.
