A-Rival Professional 5 im Test

Das A-Rival Professional 5 kostet 170 Euro inklusive TMC, LKW-Modus und guter Ausstattung. Wenig Geld für ein Topmodell- kann des mit der Konkurrenz mithalten?

Standard, Business- was kommt danach? Richtig geraten! Professional 5 lautet das Zauberwort für all jene, die alles wollen. Zumindest alles, was A-Rival zu bieten hat. Wer 170 Euro investiert, bekommt in diesem Navi die Europakarte auf einem 5 Zoll großen Display serviert, inklusive TMC und LKW-Modus, E-Book-Reader und diversen Unterhaltungsfeatures. Das hört sich vielversprechend an- wir haben es im Navi Test für Sie getestet.

Darfs ein bisschen mehr sein?

Das A-Rival Professional Line ist für jene Nutzer gedacht, die mehr unterwegs sind. Das zeigt nicht nur das umfangreiche Kartenmaterial, das nun im Gegensatz zu den beiden Sparversionen ganz Europa abdeckt, sondern auch der intergrierte LKW-Modus. Hier dürfte das 5 Zoll Display auch am richtigen Arbeitsplatz hängen. Die Professional Line zielt als einziges A-Rival Navi neben der Navigation auch auf die Unterhaltung des Fahrers ab. So finden sich ein Foto-Viewer, ein MP3-Player und sogar ein E-Book-Reader mit an Bord.
Doch abgesehen von diesen Goodies herrscht der von den beiden anderen Navis gewohnte A-Rival Look vor. Eine verhältnismäßige einfache Menüstruktur ohne optische Schnörkeleien. Eine erfreuliche Neuerung gibt es allerdings, und diese betrifft die Bedienung der A-Rival S-Klasse. Denn durch den nochmals vergrößerten Bildschirm geht vor allem die Zieleingabe noch ein bisschen flotter. Der spitze Zahnstocherstift kann also auch dieses Mal stecken bleiben.

Mit LKW-Modus im A-Rival Professional5


Eine der angepriesenen Besonderheiten des A-Rival Professional Line ist der LKW-Modus. Ist dieser aktiviert, wird laut Hersteller das Routing entsprechend der vorher eingegebenen Angaben über Abmessung und Gewicht angepasst. Auf der Kartenansicht werden zudem entsprechende LKW-Verbote angezeigt.
Doch zurück ins Auto. Hier fühlt man sich mit dem A-Rival Professional weitgehend gut aufgehoben, hauptsächlich dank der guten Routenführung und der auch hier präzisen und deutlichen Ansagen der sympathischen Damenstimme. Die optische Zielführung gewinnt aber ebenfalls keinen Oscar. Zu karg und farblos präsentiert sich die Kartendarstellung. 170 Euro sind für die gebotene Leistung dennoch durchaus angemessen.