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A-Rival Business 4.3 Navi-Test 2009

Das A-Rival 4.3 bringt Karten für Westeuropa und einen TMC-Empfänger mit und kostet trotzdem nur 100 Euro.
Wem das Display des A-Rival Business Navi zu klein und das Kartenmaterial zu mager ausfällt, sollte 30 Euro mehr in die Hand nehmen. Dafür fährt man zumindest wenn man dem Namen glauben schenkt- mit dem A-Rival Business Line 4.3 in der Business-Class der mobilen Navigation. Tatsächlich sind die wesentlichen Unterschiede schnell ausgemacht. Ein mit größeren Display 4,3 Zoll anstelle des kleinen 3,5 Zoll-Display, Kartenmaterial für Westeuropa und ein TMC-Empfänger stehen nun zusätzlich auf der Ausstattungsliste. Für 99 Euro ist das alles zwar durchaus interessant, die echte Business-Class spielt anno 2009 aber in anderen Ausstattungs- und Preisspähren.

Leichter zu bedienen


Die Menüstruktur ist auch bei der Business Line in zwei Ebenen unterteilt. Anfangs kann man sich den Grundstellungen wie Helligeit oder Sprache widmen, über den Navigations-Button gelangt man zur Berufung des A-Rivals. Der Navigation. Bis man sich in deren Hauptmenü widerfindet, vergehen allerdings nochmals geschlagene 25 Sekunden.
Im direkten Vergleich zum kleineren Bruder A-Rival 3.5 macht sich hier zuerst das größere Display positiv bemerkbar. Die Buchstabenfelder fallen bei der Zieleingabe nun deutlich großzügiger aus. Der mitgelieferte Plastikstift kann also stecken bleiben. Zum Wohle des Nutzers, denn der Stift ist derartig spitz gearten, das man beim herausziehen aufpassen muss, dass man seinen Finger nicht aufspießt.

TMC warnt nur spärlich

Der Button "Verkehr" weist uns außerdem auf das Vorhandensein von TMC hin. Die dynamische Stauumfahrung gibt sich allerdings etwas arbeitsfaul. So warnte uns das System im Navi-Test eher spärlich vor Staus und Verzögerungen- auch der Textanzeige waren nur die allernötigsten Infos zu entnehmen.
Das gilt auch für die Darstellung auf der Karte. Zwar erkennt man in etwa, wo sich der Stau befindet, dennoch erinnert das ganze ein wenig an ein Mäusekino. Alternativ lassen sich die Staus in Listenform anzeigen. Auch bei der Business-Line gefiel die Sprachansage mit ihrem guten Timing und präszisen Ansagen. Die berechneten Routen waren wie beim kleinen Standard Line gut sowohl überland als auch in der Stadt. Die Berechnungszeit dürfte aber auch hier gerne ein wenig schneller sein. Hinzu kommt, dass sich das System nach Abschluss der Berechnung der Routen beim Wechsel zur Kartenansicht aufhängte.
Die 30 Euro Mehrkosten gegen über der Standard-Version sollte man für das größere Dsiplay und TMC auf jeden Fall investieren.